Pflegeratgeber - Alles was Sie über ambulante Pflege wissen müssen

Pflegehilfsmittel - was ist das?

Hygiene spielt in der Pflege eine zentrale Rolle, weshalb Pflegebedürftige einen gesetzlichen Anspruch auf Verbrauchspflegehilfsmittel haben. Diese Pflegehilfsmittel sollen den Alltag des Pflegebedürftigen bzw. des pflegenden Angehörigen erleichtern. Dieser Anspruch gilt für alle Versicherten mit anerkanntem Pflegegrad, egal ob Kind, Erwachsener oder Senior. Die Pflegehilfsmittelpauschale beträgt aktuell bis zu 40 Euro monatlich.

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Häusliche Intensivpflege: Was sollten Sie darüber wissen?

Die Intensivpflege ist ein Bereich der Krankenpflege, der sich auf schwerstpflegebedürftige Menschen spezialisiert. Neben der Intensivpflege im Krankenhaus gibt es noch die außerklinische Intensivpflege, die zuhause beim Patienten oder in Wohngemeinschaften stattfinden kann. Sie bietet sich an für Personen, die auf eine engmaschige pflegerische und medizinische Unterstützung angewiesen sind und sich diese im gewohnten häuslichen Umfeld wünschen. Diese wird durch qualifiziertes Fachpersonal rund um die Uhr – also bis zu 24 Stunden täglich – und wenn gewünscht 365 Tage jährlich sichergestellt.

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MDK Begutachtung - wie wird ein Pflegegrad berechnet?

Um festzustellen, ob eine pflegebedürftige Person einen Pflegegrad erhält kommt der MDK - Medizinische Dienst der Krankenkasse - zu dem Antragsteller nach Hause und begutachtet wie selbstständig die pflegebedürftige Person in ihrem Alltag ist. Die Begutachtung erfolgt anhand sechs unterschiedlicher Bewertungsmodule, die den Grad der Beeinträchtigung sichtbar machen. Bei jedem Kriterium wird ein Punktwert ermittelt, welche jedoch unterschiedlich gewichtet werden. Am Ende fließen alle Punkte zusammen, wodurch entschieden wird ob und wenn ja welcher Pflegegrad genehmigt wird.

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Plötzlich Pflegefall - was ist jetzt zu tun?

Jeder Mensch kann zu jeder Zeit pflegebedürftig werden. Allerdings steigt mit höherem Alter die Wahrscheinlichkeit eines Tages auf Pflege und Betreuung angewiesen zu sein. Da scheint es zum Teil schwer verständlich zu sein, dass viele Menschen das Thema Pflege von sich fernhalten. Dies wird immer wieder deutlich, wenn ein Pflegefall in einer Familie plötzlich eintritt und die Angehörigen und Nahestehenden oft sehr ratlos sind.  Es beginnt bereits mit den ersten Informationen und Beratungen. Die wenigsten Angehörigen wissen, wo sie bei Eintritt eines Pflegefalls eine Beratung, Unterstützung und Hilfe erhalten.  Nachfolgend erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um mit der plötzlich eingetretenen Pflegesituation richtig umzugehen.

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Was versteht man unter Pflegegeld?

Pflegebedürftige können selber entscheiden, von wem und in welchem Rahmen sie gepflegt werden möchten – sei es in den eigenen vier Wänden von Familie und Freunden oder in stationären Einrichtungen wie einem Pflegeheim.

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Pflegesachleistungen - Was ist das?

Anders als man es aufgrund des Wortlautes vermuten mag, handelt es sich bei den so genannten Pflegesachleistungen (nach § 36 SGB XI Sozialgesetzbuch) nicht um tatsächliche Dinge oder Sachen. Als Pflegesachleistung bezeichnet man grundsätzlich die Dienstleistungen eines ambulanten Pflegedienstes zur Unterstützung pflegebedürftiger Menschen und zur Entlastung deren Angehörigen.

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Wie beantrage ich einen Pflegegrad?

Die fünf Pflegegrade wurden im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetz im Jahr 2016 neu definiert und ersetzen die bisher geltenden drei Pflegestufen. Um im Pflegefall die benötigten Leistungen der Pflegekasse zu erhalten, muss weiterhin zuerst ein Pflegegrad beantragt werden. Der Antrag sollte schnellstmöglich gestellt werden, da der Leistungsanspruch bereits ab dem Tag der Antragstellung beginnt.

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Was ist ein ambulanter Pflegevertrag?

Der Pflegevertrag ist eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen einem Pflegebedürftigen und einem ambulanten Pflegedienst. Der Vertrag regelt unter anderem die Art und den Umfang der zu erbringenden Pflegeleistungen. Zudem sind darin die anfallenden Kosten, sowie die Haftung und Kündigungsfristen reguliert. Durch den Vertrag können Sie oder Ihr Angehöriger überprüfen, ob die Pflegeleistungen so erbracht wurden, wie dies vertraglich festgelegt wurde.

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