Pflegeratgeber - Alles was Sie über ambulante Pflege wissen müssen

Generalistische Pflegeausbildung

Ab dem kommenden Jahr wird es in der Pflege nur noch eine generalistische Ausbildung geben, die die Bereiche der Alten-, Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege zusammenfasst. Die ersten zwei Jahre lernen alle Auszubildenden dieselben Inhalte bevor im dritten Lehrjahr eine Spezialisierung möglich ist.

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Kurzzeitige Arbeitsverhinderung – was bedeutet das?

Wenn ein Angehöriger plötzlich pflegebedürftig wird, bspw. nach einem Schlaganfall, hat man als Beschäftigter das Recht bis zu zehn Tage der Arbeit fernzubleiben, um eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren bzw. die Pflege für diesen Zeitraum zu übernehmen.

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Kombinationsleistung von Pflegegeld und Pflegesachleistungen

Wenn die Pflege von einem pflegebedürftigem Menschen zuhause durch eine private Pflegeperson sowie unterstützend durch einen ambulanten Pflegedienst vollzogen wird, kann die Kombinationsleistung von Pflegegeld und Pflegesachleistungen ab Pflegegrad 2 in Anspruch genommen werden.

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Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Mit zunehmendem Alter werden die körperlichen Beschwerden größer, wodurch der Wohnraum anderen Anforderungen genügen muss, damit Senioren möglichst lange in ihrem eigenem Zuhause wohnen können. Ein Einbau einer barrierefreien Dusche oder eines Treppenlifts ist daher häufig notwendig. Pflegebedürftige können dafür einen Zuschuss bei der Pflegekasse in Höhe von 4.000€ beantragen.

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Verhinderungspflege

Die Verhinderungspflege wird häufig als Urlaubs- oder Krankheitsvertretung bezeichnet, da diese in Anspruch genommen werden kann, wenn die eigentliche Pflegeperson verhindert ist und daher die Versorgung für einen bestimmten Zeitraum nicht leisten kann. Die Kosten für die Ersatzpflege wird von der Pflegeversicherung ab Pflegegrad 2 übernommen.

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Entlastungsbetrag

Pflegebedürftige mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125€ pro Monat. Dieser Betrag soll, wie der Name schon erwähnt, zur Entlastung der pflegenden Angehörigen beitragen. So kann das Geld beispielsweise für den Aufenthalt des Pflegebedürftigen in einer Kurzzeitpflege verwendet werden.

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Pflegehilfsmittel - was ist das?

Hygiene spielt in der Pflege eine zentrale Rolle, weshalb Pflegebedürftige einen gesetzlichen Anspruch auf Verbrauchspflegehilfsmittel haben. Diese Pflegehilfsmittel sollen den Alltag des Pflegebedürftigen bzw. des pflegenden Angehörigen erleichtern. Dieser Anspruch gilt für alle Versicherten mit anerkanntem Pflegegrad, egal ob Kind, Erwachsener oder Senior. Die Pflegehilfsmittelpauschale beträgt aktuell bis zu 40 Euro monatlich.

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Häusliche Intensivpflege: Was sollten Sie darüber wissen?

Die Intensivpflege ist ein Bereich der Krankenpflege, der sich auf schwerstpflegebedürftige Menschen spezialisiert. Neben der Intensivpflege im Krankenhaus gibt es noch die außerklinische Intensivpflege, die zuhause beim Patienten oder in Wohngemeinschaften stattfinden kann. Sie bietet sich an für Personen, die auf eine engmaschige pflegerische und medizinische Unterstützung angewiesen sind und sich diese im gewohnten häuslichen Umfeld wünschen. Diese wird durch qualifiziertes Fachpersonal rund um die Uhr – also bis zu 24 Stunden täglich – und wenn gewünscht 365 Tage jährlich sichergestellt.

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MDK Begutachtung - wie wird ein Pflegegrad berechnet?

Um festzustellen, ob eine pflegebedürftige Person einen Pflegegrad erhält kommt der MDK - Medizinische Dienst der Krankenkasse - zu dem Antragsteller nach Hause und begutachtet wie selbstständig die pflegebedürftige Person in ihrem Alltag ist. Die Begutachtung erfolgt anhand sechs unterschiedlicher Bewertungsmodule, die den Grad der Beeinträchtigung sichtbar machen. Bei jedem Kriterium wird ein Punktwert ermittelt, welche jedoch unterschiedlich gewichtet werden. Am Ende fließen alle Punkte zusammen, wodurch entschieden wird ob und wenn ja welcher Pflegegrad genehmigt wird.

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Plötzlich Pflegefall - Was ist jetzt zu tun?

Jeder Mensch kann zu jeder Zeit pflegebedürftig werden. Allerdings steigt mit höherem Alter die Wahrscheinlichkeit eines Tages auf Pflege und Betreuung angewiesen zu sein. Da scheint es zum Teil schwer verständlich zu sein, dass viele Menschen das Thema Pflege von sich fernhalten. Dies wird immer wieder deutlich, wenn ein Pflegefall in einer Familie plötzlich eintritt und die Angehörigen und Nahestehenden oft sehr ratlos sind. Es beginnt bereits mit den ersten Informationen und Beratungen. Die wenigsten Angehörigen wissen, wo sie bei Eintritt eines Pflegefalls eine Beratung, Unterstützung und Hilfe erhalten. Nachfolgend erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um mit der plötzlich eingetretenen Pflegesituation richtig umzugehen.

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